„Vielfalt feiern!“ – über 3.000 Menschen mit und ohne Behinderung feierten heute den inklusiven Aktionstag der Lebenshilfe Niedersachsen in Winsen/Luhe

Über 3.000 Menschen aus ganz Niedersachsen haben heute in Winsen/Luhe den 17. Aktionstag der Lebenshilfe Niedersachsen gefeiert. Damit ist dies landesweit eine der größten Veranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderung. Sie steht unter der Schirmherrschaft der niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt, die den Aktionstag heute besuchte und mit den vielen engagierten beteiligten Menschen sprach.

Der Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen Holger Stolz sagte auf dem Aktionstag: „Wir zeigen hier heute die Vielfalt der Lebenshilfen mitten in Winsen. Und das ist auch richtig so, denn wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass Menschen mit Behinderung in die Mitte unserer Gesellschaft gehören. Gerade das 50. Jubiläum der Lebenshilfe Harburg ist ein guter Anlass heute hier in Winsen an der Luhe zu sein.“

„Dieser Aktionstag ist unglaublich lebendig, er erfüllt den Inklusionsgedanken also mit Leben“, sagte Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt: „Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist für uns ein zentrales Anliegen, Menschen mit Behinderungen gehören nicht an den Rand, sondern in die Mitte unserer Gesellschaft. Wie gut das funktioniert, wird hier eindrucksvoll vor Augen geführt.“ Die Ministerin verwies auf den von der Landesregierung beschlossenen Aktionsplan Inklusion 2017/2018: Von den 211 konkreten Schritten zur Schaffung von Barrierefreiheit in Niedersachsen haben die Ministerien bereits mehr als 80 umgesetzt, weitere gut 90 Maßnahmen werden aktuell verwirklicht.

Der Aktionstag wurde in Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg durchgeführt. Eingeläutet wurde er um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst mit dem Superintendent Christian Berndt und der Pastorin Simone Uhlemeyer in der St.-Marien-Kirche. Dort wurden die Teilnehmenden von Holger Stolz (Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niederachsen), Cornelia Rundt (Niedersächsische Sozialministerin), Rainer Rempe (Landrat Landkreis Harburg) und André Wiese (Bürgermeister der Stadt Winsen) begrüßt.

Mit einem umfangreichen kulturellen Programm, Mitmach-Aktionen und kulinarischen Angeboten wurde der Tag in der Innenstadt von Winsen fortgesetzt.

Im Anschluss fanden bis zum späten Nachmittag 18 Live-Acts auf drei Bühnen in der Innenstadt von Winsen/Luhe statt. Gestaltet wurde dies Programm von über 200 Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Niedersachsen.

Die Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e.V. wurde am 13. Oktober 1962 von 10 Orts- und Kreisvereinigungen gegründet. Heute gehören dem Landesverband 115 Mitgliedsorganisationen an. Über 75 % aller in Niedersachsen tätigen teilstationären Eingliederungseinrichtungen haben sich im Landesverband der Lebenshilfe als ihrem Dach- und Fachverband zusammengeschlossen. Die Lebenshilfe ist Elternvereinigung, Fachverband und Trägerin von Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung. Der Selbsthilfegedanke hat dabei große Bedeutung. Über die Akademie für Rehaberufe bietet die Lebenshilfe Fortbildungen insbesondere für Fachkräfte, Menschen mit Behinderung und Angehörige an. Mit Standorten in Hildesheim, Wildeshausen und Hannover ist die Lebenshilfe Niedersachsen Ausbilder in der Heilerziehungspflege in Niedersachsen. Die Geschäftsstelle des Landesverbandes der Lebenshilfe hat ihren Sitz in Hannover.

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