Volltextsuche
 
 
 
 
 
 

Bekleidungsbeihilfe

Die Bekleidungsbeihilfe wird an Personen gezahlt, die in stationären Einrichtungen leben.

Sie dient zur Befriedigung des notwendigen Bedarfs an persönlicher Kleidung. Die Bekleidungsbeihilfe wird regelmäßig als Geldleistung gewährt, die Verwendung ist über den Einrichtungsträger nachzuweisen. Der notwendige Bedarf an Kleidung kann durch die Einrichtung ermittelt werden, die dann ohne vorherigen Antrag an den Sozialhilfeträger die Kleidung mit der Person beschafft und mit dem Sozialhilfeträger abrechnet. Dabei sind bei den Preisen für einzelne Kleidungsstücke die Richtwerte des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie zu berücksichtigen.

Der Bedarf einer Person ist begrenzt durch einen vom Sozialhilfeträger festgesetzten jährlichen Höchstbetrag (Dispositionsbetrag s. Nds. Ausführungsbestimmungen). Für Personen, die einer Beschäftigung z.B. in einer WfbM nachgehen, erhöht sich dieser Dispositionsbetrag.

Rechtliche Grundlage:

  • § 35 Abs. 2 Sozialgesetzbuch – Zwölftes Buch – (SGB XII)
  • Niedersächsische Ausführungsbestimmungen zum SGB XII (Nds. AB SGB XII), Ziffern 35.02.01.


Stand: 13.06.2016

 
 
 

© 2016 Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e.V. - Nordring 8G, 30163 Hannover -