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Komplexleistung in stationären und teilstationären Einrichtungen für Kinder mit Hör- und Sprachstörungen / Kostenteilungsverfahren

Die Komplexleistung nach § 30 SGB IX i. V. mit § 26 SGB IX und nach § 32 SGB V bezeichnet Leistungen, die heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Anteile unter einem Dach vereint. Für die erbrachte Komplexleistung erhält der Leistungserbringer ein Leistungsentgelt durch den Sozialhilfeträger. An diesem Leistungsentgelt beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen, die der u. a. Vereinbarung beigetreten sind, mit einer monatlichen Fallpauschale. Dabei tritt in der Regel der Träger der Eingliederungshilfe in Vorleistung und lässt sich nach Abrechnung die entsprechenden Fallpauschalen von der jeweils im Einzelfall zuständigen gesetzlichen Krankenversicherung erstatten.

Vereinbarung über die heilpädagogische Förderung und die medizinischen Therapien in Sprachheilkindergärten

Zweck dieser Vereinbarung ist die Sicherstellung der in den Sprachheilkindergärten und den Heilpädagogischen Kindergärten für Kinder mit einer Hörbehinderung erbrachten Komplexleistungen. Vertragspartner sind das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, die Verbände der gesetzlichen Krankenversicherungen in Niedersachsen sowie die Verbände der freien Wohlfahrtspflege. Die Vereinbarung gilt seit August 2005 und regelt unter anderem auch die o.a. Kostenteilung zwischen den Trägern der Eingliederungshilfe und den gesetzlichen Krankenversicherungen.


Stand: 01.11.2011

 
 
 

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