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Korridorverfahren

Das Korridorverfahren hat seine Grundlage im Niedersächsischen Landesrahmenvertrag zur Vergleichbarkeit. Die verschiedenen stationären und teilstationären Leistungen sind in Leistungstypen aufgeteilt. Eine Liste der Leistungstypen ist im Niedersächsischen Landesrahmenvertrag als Anlage zu finden. Ziel des Korridorverfahrens ist es, die unterschiedlichen Entgelte für einen Leistungstyp zusammen zu führen. Dabei wird die Vergütung für Entgelte, die am unteren Rand des Korridors bestehen, schrittweise erhöht und Entgelte, die am oberen Rand des Korridors bestehen, schrittweise gesenkt. Da das Verfahren zum 31.12.2010 ausläuft, wurde mit dem III. Vertrag zur Vereinbarung und Fortführung der Inhalte und Regelungen des Niedersächsischen Landesrahmenvertrags nach § 93 Abs. 2 BSHG und des Niedersächsischen Landesrahmenvertrags zur Vergleichbarkeit (FFV LRV) eine Regelung für die Zeit ab dem 01.01.2011 vereinbart. Der Vereinbarung sind als Anlage A Durchschnittswerte der einzelnen Leistungstypen beigefügt. In der Anlage B sind für jeden Leistungstypen Anpassungszeiten zugeordnet. Die Anpassung auf den in Anlage A genanntenBetrag erfolgt jährlich in gleichen Schritten.

Rechtlicher Bezug:

  • Niedersächsischer Landesrahmenvertrag nach § 93 d Abs. 2 BSHG (s. Schlagwort Landesrahmenvertrag)
  • Niedersächsischer Landesrahmenvertrag zur Vergleichbarkeit (s. Schlagwort Landesrahmenvertrag)
  • Vereinbarung zur Fortführung der Inhalte und Regelungen der mit Wirkung ab 01.01.2002 abgeschlossenen Verträge (s. Schlagwort Landesrahmenvertrag)
  • Ergänzungsvertrag („III. Vertrag“) zur Vereinbarung und Fortführung der  Inhalte und Regelungen des Niedersächsischen Landesrahmenvertrages nach § 93 Abs. 2 BSHG und des Niedersächsischen Landesrahmenvertrags zur Vergleichbarkeit (FFV LRV) (s. Schlagwort  Landesrahmenvertrag)

Stand: 22.03.2016

 
 
 

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