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Mindestarbeitszeit

Die Mindestarbeitszeit ist in § 6 der Werkstättenverordnung (WVO) eindeutig geregelt:
(1) Die Werkstatt hat sicherzustellen, dass die behinderten Menschen im Berufsbildungs- und Arbeitsbereich wenigstens 35 und höchstens 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden können. Die Stundenzahlen umfassen Erholungspausen und Zeiten der Teilnahme an Maßnahmen im Sinne des § 5 Abs. 3.
(2) Einzelnen behinderten Menschen ist eine kürzere Beschäftigungszeit zu ermöglichen, wenn es wegen Art oder Schwere der Behinderung oder zur Erfüllung des Erziehungsauftrages notwendig erscheint.

Hinweis:
§ 5 Abs. 3 WVO sagt: zur Erhaltung und Erhöhung der im Berufsbildungsbereich erworbenen Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit des behinderten Menschen, sind arbeitsbegleitend geeignete Maßnahmen durchzuführen. (siehe auch Teilzeitarbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen)

Rechtlicher Bezug:

  • Werkstättenverordnung (WVO)


Stand: 01.10.2015

 
 
 

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