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Persönliches Budget

Das Persönliche Budget (PB) wurde zum 01.07.2004 als neue Leistungsvariante eingeführt und befand sich bis zum 31.12.2007 in einer Erprobungsphase in ausgesuchten Modellregionen Deutschlands.

Seit dem 01.01.2008 besteht für Menschen mit Behinderung ein gesetzlicher Anspruch auf ein PB. Ab diesem Zeitpunkt kann der Mensch mit Behinderung zwischen einer Sachleistung oder einer Geldleistung wählen.

Der Inhalt des PB ist in § 17 SGB IX geregelt. Danach können auf Antrag Leistungen zur Teilhabe, die bisher als Sachleistungen beantragt und bewilligt waren, auch als monatliches PB gewährt werden. Damit wird dem behinderten Menschen ein in eigener Verantwortung möglichst selbst bestimmtes Leben ermöglicht.

Budgetfähige Leistungen sind solche, die sich auf alltägliche, regelmäßig wiederkehrende und regiefähige Bedarfe beziehen.

Rechtlicher Bezug:

  • § 17 Sozialgesetzbuch IX

Hinweise:

  • Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Landesverband Niedersachsen e. V.: Persönliches Budget geht! Kompetenzentwicklung für alle (2009)
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Das trägerübergreifende Persönliche Budget. Jetzt entscheide ich selbst! (2009)


Stand: 26.11.2015

 
 
 

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