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Persönliches Budget

Das Persönliche Budget (PB) wurde zum 01.07.2004 als neue Leistungsvariante eingeführt und befand sich bis zum 31.12.2007 in einer Erprobungsphase in ausgesuchten Modellregionen Deutschlands.
Seit dem 01.01.2008 besteht für Menschen mit Behinderungen ein gesetzlicher Anspruch auf ein PB.
Seit diesem Zeitpunkt kann der Mensch mit Behinderung zwischen einer Sachleistung oder einer Geldleistung wählen.
Mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes ist der Inhalt des PB in § 29 SGB IX geregelt. Danach können auf Antrag Leistungen zur Teilhabe, wahlweise als Sachleistung oder als PB beantragt und bewilligt werden.
Mit dem PB wird dem behinderten Mensch ein in eigener Verantwortung möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglicht.
Budgetfähige Leistungen sind Teilhabeleistungen, die sich auf alltäglich, regelmäßig wiederkehrende und regiefähige Bedarfe bezieht.

Rechtlicher Bezug:

  • § 29 Sozialgesetzbuch IX

Hinweise:

  • Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Landesverband Niedersachsen e. V.: Persönliches Budget geht! Kompetenzentwicklung für alle (2009)
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Das trägerübergreifende Persönliche Budget. Jetzt entscheide ich selbst! (2009)


Stand: 06.08.2018

 
 
 

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