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Schulpflicht

Die Schulpflicht wird in Niedersachsen nach den Bestimmungen der §§ 63 bis 71 des Niedersächsischen Schulgesetzes geregelt.

Danach werden mit dem Beginn eines Schuljahres die Kinder schulpflichtig, die das sechste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum folgenden 30.September vollenden werden. Auf Antrag der Erziehungsberechtigten können Kinder, die zu Beginn des Schuljahres noch nicht schulpflichtig sind, in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind. Diese Kinder werden mit der Aufnahme schulpflichtig. Schulpflichtige Kinder, die körperlich, geistig oder in ihrem sozialen Verhalten nicht genügend entwickelt sind, um mit der Aussicht auf Erfolg am Unterricht der Grundschule oder einer Förderschule teilzunehmen, können vom Schulbesuch um ein Jahr zurückgestellt werden. Sie können verpflichtet werden, zur Förderung ihrer Entwicklung einen Schulkindergarten zu besuchen.


Die Schulpflicht endet grundsätzlich 12 Jahre nach ihrem Beginn. Abweichend von der Schulpflicht können Schülerinnen und Schüler in der Tagesbildungsstätte eine Schulzeitverlängerung bis zum maximal 25 Lebensjahr beantragen.


Nähere Informationen zu den gesetzlichen Bestimmungen können dem Gesetzestext in der jeweils gültigen Fassung entnommen werden.


Rechtlicher Bezug:

  • Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) vom 03.03.1998


Stand: 01.11.2011

 
 
 

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