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Schwerbehindertenausweis

Mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50 wird gleichzeitig die Anerkennung als schwerbehinderter Mensch im Sinne des § 2 SGB IX ausgesprochen. Nur dieser Personenkreis erhält einen Schwerbehindertenausweis, der sie zur Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen berechtigt.

Merkzeichen, als Grundlage der Nachteilsausgleiche, werden erst ab einem Behinderungsgrad von 50 von der Versorgungsverwaltung erteilt. In der Regel beträgt die Gültigkeit des Ausweises längstens fünf Jahre. Eine unbefristete Gültigkeitsdauer wird nur dann vergeben, wenn die Behinderung in Art und Schwere unveränderlich ist oder sich im Laufe der Zeit verschlimmert.

Bei einem Behinderungsgrad von 20 bis 50 erhält man nur einen Feststellungsbescheid, jedoch keinen Ausweis und keine Merkzeichen. Beträgt der Behinderungsgrad mindestens 30 aber weniger als 50 so könnte bei der Arbeitsagentur eine Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen beantragen.


Stand: 12.02.2013

 
 
 

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