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Sonderpädagogische Grundversorgung

Eine sonderpädagogische Grundversorgung der Grundschulen kann Wohnortnähe und Passung sonderpädagogischer Hilfen sowie Prävention sicherstellen. Förderschulen werden für Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Problemen beim Lernen, im emotionalen und sozialen Bereich, in der Sprache und beim Sprechen in den Grundschulen dauerhaft zusätzliche Stunden sonderpädagogischer Förderung zur Verfügung gestellt. Eine Überweisung in die Förderschule ist damit für die Schülerinnen und Schüler, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf in diesen Schwerpunkten haben, in der Regel nicht erforderlich.

Das Verfahren der Zuweisung von Förderschullehrerstunden für die sonderpädagogische Grundversorgung wird durch das Kultusministerium festgelegt.

Eine Änderung des Schulgesetzes im Hinblick auf die Inklusion wirdangestrebt.

Die Grundversorgung kann in der Praxis häufig nicht dem tatsächlichen
individuellen Bedarf abdecken. Es werden zusätzliche Schulassistenten als Maßnahme der Eingliederungshilfe angefordert.


Stand: 01.11.2011

 
 
 

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