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Tagesbildungsstätten

Kinder und Jugendliche mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung können ihre Schulpflicht auch in einer anerkannten Tagesbildungsstätte erfüllen. Tagesbildungsstätten sind ein wesentlicher Bestandteil der umfassenden Eingliederungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit einem Förderbedarf im Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Schulbehörde kann mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten auch entscheiden, dass Kinder und Jugendliche eine anerkannte wohnortnahe Tagesbildungsstätte zu besuchen haben, wenn der Träger der Einrichtung zustimmt. Das Einvernehmen mit dem Träger der Schülerbeförderung ist herzustellen.

Für die Tagesbildungsstätten gilt der im Niedersächsischen Schulgesetz festgelegte Erziehungs- und Bildungsauftrag. Die Arbeit in den Tagesbildungsstätten ist darauf ausge-richtet, jeder Schülerin und jedem Schüler zu einer ihr und ihm möglichen Selbstentfaltung in sozialer Eingliederung zu verhelfen.


Die pädagogischen und therapeutischen sowie die inhaltlichen und organisatorischen Angebote in den Tagesbildungsstätten orientieren sich grundsätzlich an denen der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Das verbindliche Leistungs-angebot einer Tagesbildungsstätte ist in der Leistungsbeschreibung festgelegt, die der zuständige Träger mit dem Land Niedersachsen abgeschlossen hat. Das Angebot beinhaltet das Vorhandensein einer Konzeption für die jeweilige Tagesbildungsstätte.


Rechtlicher Bezug:     

  • Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG §§ 162-166) mit Änderung vom 29.04.2004, Runderlass „Sonderpädagogische Förderung“ vom 01.02.2005
 
 
 

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