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Tagesstruktur im stationären Wohnen

Tagesstrukturierende Maßnahmen können an einer WfbM oder in einer Wohnstätte angegliedert sein oder in einer Tagesstätte angeboten werden. Tagesstrukturierende Maßnahmen können auch in Form des ambulant betreuten Wohnens angeboten werden.

Die Tagesstruktur richtet sich an Menschen mit Behinderungen, die noch nicht oder nicht mehr in der Lage sind, eine WfbM zu besuchen oder dies nur in Teilzeitform können. Inwieweit sie sich auch an Menschen richtet, die nicht in eine WfbM (ganztags) arbeiten wollen, ist derzeit strittig.

Der Verhandlungspartner für die Tagesstruktur im stationären Wohnen ist bei unter 60-jährigen der überörtliche Träger und ansonsten der örtliche Träger. Befinden sich in einem tagesstrukturierenden Angebot Personen über und unter 60 Jahren, kann es ggf. zu Zuständigkeitsstreitigkeiten kommen.

In den letzten Jahren gab es eine deutliche Zunahme von Menschen mit Behinderungen, die aufgrund ihres Alters nicht mehr in einer WfbM arbeiten konnten und eine tagesstrukturierende Maßnahme besuchen. Dieser Trend wird sich in den folgenden Jahren fortsetzen.

Die Tagesstruktur im stationären Wohnen kann auch für Menschen mit Behinderungen geöffnet werden, die nicht im Wohnheim wohnen.


Stand: 01.04.16

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